Wann und wie kann Massage Ihrem Hund helfen?

 

Falls Sie sich jetzt fragen, warum ein Hund eine Massage braucht – Hunde genießen deren Wirkung genauso wie wir Menschen – und zeigen das auch sofort!

 

Den Senioren unter den Hunden verhilft Massage zu einer verbesserten Beweglichkeit und damit auch zu mehr Lebensfreude, weil die "Wehwehchen" des Alters gemildert werden können.

 

 

Indikationen für eine Massage sind z.B

  • Hypertonus (Muskelhartspann)
  • Paresen (leichte Lähmungen)
  • Rheumatoide Erkrankungen
  • Muskelatrophie (Muskelabbau)
  • Adhäsionen (Verklebungen der Muskulatur)
  • Chronische Tendopathien
  • Arthrosen / Spondylosen / Spondylarthrosen
  • Cauda Equina Kompressionssyndrom
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Hüftdysplasie (in Kombination mit PROM)
  • Ellenbogendysplasie (in Kombination mit PROM)
  • Osteochondrose (in Kombination mit PROM)

 

Bewegungstherapie und Stretching

  • Passive Bewegungstherapie (PROM - passive range of motion): Bewegung von Gelenken ohne aktives Zutun des Patienten z.B. bei Lähmungen, nach Operationen, Bandscheibenvorfällen, HD, ED, OCD; sorgt für die Gelenkbeweglichkeit (Produktion der Gelenkschmiere) und Flexibilität von Muskeln, Sehnen und Bändern; wirkt Verkürzungen entgegen.
  • Stretching: Dehnen bis zum vorhandenen Bewegungsausmaß, auch bei sportlich geführten Hunden sinnvoll, bewirkt bei regelmäßiger Anwendung eine Erweiterung des Bewegungsradius.

 

Gemäß einem OGH-Urteil vom Oktober 2014 gilt Physiotherapie am erkrankten Tier als Heilbehandlung und ist Tierärzten vorbehalten.