Katzenpflege

Die Pflege besonders von langhaarigen Katzen ist sehr aufwändig und oftmals schwierig.

Mit einem Unterwollkamm und einer Zupfbürste ist den Haarmengen oft nicht beizukommen. Bei Katzen die sich auch noch wehren, sind Verfilzungen geradezu vorprogrammiert.

Natürlich leiden Katzen darunter, sich oft kaum unter dem Filz bewegen zu können. Ihre zarte Haut wird in Mitleidenschaft gezogen, weil der Filzpanzer daran zerrt. Um sie davon zu befreien, ist oftmals nur mehr scheren möglich. Wenn sich die Katze aufgrund unliebsamer Erfahrungen gar nicht hält, kann nur mehr der Tierarzt unter Narkose scheren.

 

Narkosen sind eine Belastung für das Tier und sollten so wenig wie möglich zur Anwendung kommen. Vorbeugend ist es ratsam, die Katze an die Pflegeprozedur zu gewöhnen. Im Salon ist die Umgebung fremd, auch Katzen sind hier oftmals wesentlich umgänglicher als zu Hause und lassen die Bürsterei über sich widerstandslos ergehen. Sie merken auch nach kurzer Zeit, dass ihnen hier geholfen wird.

 

Im Winter ist die Fellpflege besonders wichtig, weil Wohnungskatzen das Winterfell, welches sie ab Herbst bekommen, in aufgeheizten Wohnungen nicht brauchen und rasch wieder verlieren. Kommt man mit dem Ausbürsten der Wolle nicht nach, bilden sich schnell Verfilzungen (besonders unter den Achseln, am Hals, am Bauch, am Po).

 

Noch etwas:  Versuchen Sie nicht, die verfilzten Stellen mit der Schere heraus zu schneiden! Durch das dichte Fell sieht man nicht, wo der Filz aufhört und die Haut der Katze anfängt. Die Verletzungsgefahr ist viel zu groß!

 

Kommen Sie mit Ihrer Samtpfote vorbei, wir sind Ihnen gerne bei der Pflege behilflich!